Chronik der Entlassungen
06.06.2001
Nach der gescheiterten Fusion mit dem französischen Konkurrenten
Alcatel hat der angeschlagene US-Telekomausrüster Lucent 15.000
Führungskräften den Vorruhestand nahe gelegt.
Lucent legt 15.000 Managern Ruhestand nahe09.06.2001
Nokia plant zur "Effizienzsteigerung" den Abbau von 300 Mitarbeitern im Werk Bochum, wo derzeit rund 3000 Beschäftigte tätig sind.
Siemens Mobile will über 8.000 Mitarbeiter entlassen, davon 2.600 im Bereich Mobilfunk.
Schwere Krise auf dem Handymarkt15.06.2001
Das Unternehmen will zusätzliche 10.000 Stellen abbauen. Damit
fallen bei Nortel im laufenden Jahr insgesamt 30.000 oder knapp ein
Drittel aller Arbeitsplätze weg.
Nortel mit Rekord-Verlust18.06.2001
Der Wiener Telekombetreiber CyberTron will in den kommenden Monaten fast die Hälfte seines Personalstands abbauen.26.06.2001
Der Software- und Consulting-Dienstleister Cap Gemini will weltweit 2.700 Stellen streichen. Betroffen sind vor allem die Konzerntöchter in den USA, Großbritannien und Skandinavien.
Cap Gemini entlässt 2.700 Mitarbeiter
26.06.2001
Der Software- und Consulting-Dienstleister Cap Gemini will
weltweit 2.700 Stellen streichen. Betroffen sind vor allem die
Konzerntöchter in den USA, Großbritannien und Skandinavien.
Cap Gemini entlässt 2.700 Mitarbeiter28.06.2001
Nokia Networks, die Netzwerk-Sparte des global tätigen finnischen Telekomausrüsters Nokia, will weltweit 900 bis 1.000 Arbeitsplätze abbauen.
Von der Tech-Krise erfasst worden ist auch der Linux-Spezialist VA Linux. Das Unternehmen kündigte an, sich aus dem Computer-Hardware-Geschäft völlig zurückzuziehen und ein Drittel seiner Belegschaft abbauen zu wollen.
Entlassungswelle in der IT-Branche05.07.2001
Marconi hat die Streichung von weiteren 4.000 Stellen angekündigt
und davor gewarnt, dass der operative Gewinn sich wegen eines härter
als erwarteten Marktumfeldes im laufenden Jahr halbieren werde.
Börse straft Telekom-Ausrüster09.07.2001
Der auf dem Neuen Markt notierte Wiener Softwareentwickler
update.com muss kräftig einsparen. Um die Kosten zu senken, werden
die internationale Organisation gestrafft und 75 der 250 Mitarbeiter
abgebaut.
Massenentlassungen bei Update.com11.07.2001
Compaq plant 4.000 zusätzliche Arbeitsplätze zu streichen, damit
sind insgesamt 8.500 Entlassungen geplant.
Compaq senkt Umsatzerwartungen12.07.2001
Motorola wird bis zum Jahresende weitere 6.000 Stellen streichen
und damit in diesem Jahr insgesamt 30.000 Arbeitsplätze abbauen.
Motorola streicht weitere 6.000 Stellen21.07.2001
Die gegenwärtige Flaute in der IT-Branche macht auch vor
Deutschlands führendem Linux-Distributor SuSE Linux nicht Halt. Das
Unternehmen wird in den nächsten Monaten in Deutschland rund 50
Mitarbeiter entlassen.
SuSE kämpft gegen IT-Flaute24.07.2001
Der schwer angeschlagene amerikanische Telekom-Ausrüster Lucent Technologies will nochmals zwischen 15.000 und 20.000 Beschäftigte nach Hause schicken.
Compaq hat im Zusammenhang mit dem angekündigten Abbau von 1.750 Stellen in Europa die Betriebsräte des Unternehmens abgemahnt und ihnen mit Kündigung gedroht.
Lucent streicht bis zu 20.000 weitere Stellen26.07.2001
Infineon wird mit dem Abbau von 5.000 Stellen rund 15 Prozent aller Arbeitsplätze streichen. Auch die Infineon Technologies Austria AG mit Sitz in Villach dürfte vom Personalabbau "nicht komplett ungeschoren bleiben".
Hewlett-Packard hat in den vergangenen Monaten weniger umgesetzt und zugleich den weiteren Abbau von 6.000 Arbeitsplätzen angekündigt.
Der französische Telekom-Ausrüster Alcatel hat für das zweite Quartal einen Rekordverlust von mehr als 3,1 Milliarden Euro ausgewiesen. Rund 14.000 Arbeitsplätze sollen bis zum Jahresende abgebaut werden.
Massenentlassungen bei Infineon und Hewlett-Packard27.07.2001
JDS Uniphase, der weltgrößte Anbieter von faseroptischen
Komponenten für Netzwerke, entlässt angesichts der desolaten
Geschäftslage 16.000 Mitarbeiter und hat auf Grund von
Abschreibungen auf Investments einen Riesenverlust verbucht.
16.000 Kündigungen bei JDS Uniphase
