09.06.2001

PROLONGIERT

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Schwere Krise auf dem Handymarkt

Während die Chip-Hersteller bereits wieder Grund zur Hoffnung sehen, prolongiert sich die Krise auf dem gesamten IT-Hardwaremarkt.

Besonders betroffen sind Handy-Produzenten und Telekom-Ausrüster. Nokia plant zur "Effizienzsteigerung" den Abbau von 300 Mitarbeitern im Werk Bochum, wo derzeit rund 3000 Beschäftigte tätig sind.

Angeblich will Nokia die Produktion nach China verlegen.

Motorola verliert 231 Millionen Euro

Auch Motorola schreibt erstmals seit 15 Jahren rote Zahlen.

Im regulären Geschäft des ersten Quartals 2001 wurden umgerechnet 231 Millionen Euro Verlust verzeichnet. Ein Jahr davor waren es noch 504 Millionen Euro Gewinn.

Entlassungen bei Siemens

Siemens Mobile wird die Rekordsumme für das globale Marketing aus dem vergangenen Jahr von 250 Millionen Euro nicht wieder erreichen.

Von über 8000 Mitarbeitern, die entlassen werden sollen, arbeiten allein 2600 im Bereich Mobilfunk.

Ericsson eröffnete die Krise

Siemens-Konkurrent Ericsson hatte Anfang März mit besonders schwachen Zahlen aufhorchen lassen.

Statt eines ausgeglichenen Ergebnisses würden für das laufenden Quartal nun bis zu 510 Millionen Dollar Verlust erwartet, teilte das Unternehmen mit.