20.10.2005

EINIGUNG?

Gerüchte über Fall der Handymasten-Steuer

Nach wochenlangen Verhandlungen zwischen Mobilfunkern und niederösterreichischer Landesregierung wurde nun offenbar ein abschließender Kompromissvorschlag fertig gestellt.

Wie die Austria Presse Agentur [APA] meldet, könnte das Land auf seine ab 1.1.2006 geplante Steuer verzichten, wenn die Mobilfunker sich dazu verpflichten, ihre Handymasten in Hinkunft so weit wie möglich gemeinsam zu nutzen.

Ob hinter dem Kompromiss auf Expertenebene auch Landeshauptmann Erwin Pröll [ÖVP] steht, ist nicht bekannt.

Sollte das der Fall sein, könnte der Kompromiss bereits nächste Woche im niederösterreichischen Landtag abgesegnet werden.

Am Montag erneutes Aufeinandertreffen

Am Freitag soll es laut APA noch eine "Elefantenrunde" im Vizekanzleramt geben, an dem neben Infrastrukturminister Hubert Gorbach [BZÖ] die Chefs der fünf Handynetzbetreiber und das Forum Mobilkommunikation [FMK] teilnehmen werden.

Für voraussichtlich nächsten Montag ist demnach auch eine Runde mit den Handybetreibern und Landeshauptmann Erwin Pröll anberaumt worden.

Stillschweigen vereinbart

Da über Inhalt und Verlauf der Verhandlungen Stillschweigen vereinbart wurde, gaben sich die Verhandlungspartner wortkarg.

"Es gibt Verhandlungen, die noch nicht abgeschlossen sind", kommentierte Thomas Barmüller, Geschäftsführer des Forum Mobilkommunikation [FMK], der Branchenvereinigung der Handybetreiber, die Meldung knapp.

Klaus Schneeberger, Klubobmann der ÖVP im Landtag, erklärte eine Einigung sei "alleine zeitlich" nicht vor nächstem Donnerstag möglich.