01.12.2001

DVD-RECORDER

Bildquelle: FuZo

Die Killerapplikation für den Gabentisch

Weihnachten naht, Geschenkideen sind Mangelware und der technikbegeisterte Ehegefährte hat bereits einen Rechner mit Pentium 4 und der letzten Geforce-Grafikkarte.

Geht man nach dem ersten Vorstellungsreigen der DVD-Recorder auf der Internationalen Funkausstellung [IFA] in Berlin, scheinen Aufnahmegeräte für die silberne Video- und Datenscheibe zu einer Killerapplikation der nächsten Jahre zu werden.

Und vor allem: Die Killerapplikation für den Gabentisch.

Vorteile der DVD-Recorder

Der Unterhaltungselektronik-Konzern Philips hat anlässlich der IFA einen DVD-Recorder vorgestellt, der herkömmliche Videorecorder ersetzt und mit einer Reihe von Vorteilen aufwartet - digitale Video- und Audioqualität, rasches Editieren, punktgenaues Anwählen von Szenen und vieles mehr.

Trotz des mit rund 2.000 Euro hoch angesiedelten Preises ist die Nachfrage enorm.

Philips ist wie Dell, HP, Sony, Mitsubishi Chemical, Ricoh und andere Mitglied in der DVD+RW-Alliance. Die Allianz setzt sich zum Ziel, den DVD+RW-Standard durchzusetzen - der Formatstreit um beschreibbare DVDs ist nämlich noch nicht ausgestanden.

DVD+RW hat gute Chancen, der Standard der Wahl zu werden - Hauptargument ist die Kompatibilität mit so gut wie allen herkömmlichen DVD-Playern.

Die aktuellen Forecasts für DVD-Brenner-Laufwerke zeigen jedenfalls steil in die Höhe. Demnach sollen nach heuer einer Million verkauften Laufwerken im nächsten Jahr 3,5 Millionen Stück verkauft werden. Im Jahr 2005 sollen gar 19 Millionen Brenner abgesetzt werden.

Rohling-Preise sollen fallen

Die Preise werden mit den zunehmenden Stückzahlen rapide fallen, ist Henk Veldhuis überzeugt. Auch bei den Rohlingen sei eine ähnliche Entwicklung zu erwarten. "In wenigen Jahren wird ein DVD+RW-Medium nicht mehr als heute ein CD-Rohling kosten", meint Veldhuis. DVD+RW-Rohlinge sind derzeit für rund 14 Euro zu haben.