Philips stellt DVD+RW-Brenner vor
Auf der diesjährigen IFA hat Philips bereits einen Videorecorder auf DVD+RW-Basis vorgestellt. Jetzt zeigte der Hersteller einen "DVDRW 208" getauften DVD+RW-Brenner, der auch CD-Rs und CD-RWs beschreiben kann.
Das Gerät beschreibt DVD+RW-Medien mit bis zu 2,4fachem Tempo und liest DVD-Scheiben mit maximal achtfachem Speed. Beim Beschreiben sind die Geschwindigkeiten zwölffach bei CDs, zehnfach beim Wiederbeschreiben und maximal 32fach beim Lesen.
DVD+RW-Alliance-Mitglied Philips plant ab Oktober 2002 eine eigene Fertigungslinie zu eröffnen. Zuvor soll bereits im Mai 2002 das Nachfolgemodell des "DVDRW 208" erscheinen, das DVD+R sowie das Dateisystem Mount Rainier unterstützt, aber weiterhin von Ricoh gefertigt wird. Im Laufe des Jahres 2002 wollen neben Philips auch Hewlett-Packard und Sony DVD+RW-Brenner mit selbst entwickelter Technologie anbieten.
DVD+RW-AllianceRicoh inside
Der Brenner verfügt über zwei MB Cache-Speicher und drei Technologien, die Schreibabbrüche während des Brennens verhindern.
Dabei handelt es sich um "Thermo-Balanced Writing", "Seamless Link" für CD-R und CD-RW und "Lossless Link" für DVD+RW. DVD-Audiomedien und Super-Audio-CDs kann das Gerät lesen, aber nicht schreiben.
Die Performance-Eckdaten des Philips-Brenners sind mit seinen Pendants von Ricoh [MP5120A] und Hewlett-Packard [dvd100i] identisch. Alle drei genannten Modelle werden nämlich trotz unterschiedlicher Produktbezeichnungen von Ricoh gefertigt.
Preise
Die Medienpreise für 4,7 GB fassende DVD+RW-Scheiben liegen gegenwärtig bei etwa 23 Euro. Für die DVD+RW-Brenner von Hewlett-Packard und Ricoh zahlt der Endkunde derzeit rund 770 Euro. Philips veranschlagt für den DVDRW 208 einen Preis von 820 Euro.
