30.10.2001

DIE STRATEGIE

Bildquelle: ti

Wo die Telecom Italia nicht aussteigt

Die von CEO Tronchetti Provera am Dienstag vorgestellte strategische Neuausrichtung der Telecom Italia lässt bezüglich der Auslandsbeteiligungen eigentlich wenige Fragen offen.

Man trennt sich von Anteilen an Bouygues [Frankreich] sowie der Telekom Austria und prüft die Beteiligung am spanischen Unternehmen Auna.

Damit zieht sich die TI aus dem relativ gesättigten europäischen Markt bis auf Tschechien, Griechenland und Serbien weitgehend zurück.

Hoffnungsmärkte in Südamerika und anderswo

Von den umfangreichen Beteiligungen in Südamerika [Argentinien, Brasilien, Peru, Bolivien u.a] trennt man sich ebenso wenig wie von den Anteilen anderswo in der Welt.

Die TI hält weiterhin ihre Anteile an "Golden Lines", der Nummer zwei des Handymarkts in Israel, sowie an der indischen Bharti-Gruppe.