Wo die Telecom Italia nicht aussteigt
Die von CEO Tronchetti Provera am Dienstag vorgestellte strategische Neuausrichtung der Telecom Italia lässt bezüglich der Auslandsbeteiligungen eigentlich wenige Fragen offen.
Man trennt sich von Anteilen an Bouygues [Frankreich] sowie der Telekom Austria und prüft die Beteiligung am spanischen Unternehmen Auna.
Damit zieht sich die TI aus dem relativ gesättigten europäischen Markt bis auf Tschechien, Griechenland und Serbien weitgehend zurück.
Die Ankündigung, auch das Engagement bei Mobilfunk Nummer vier der Türkei zu beenden, kommt offenbar deshalb, weil es für ausländische Investoren dort nicht möglich ist, Mehrheiten an Mobilfunkanbietern zu erwerben. Ansonsten konzentriert sich die TI vollständig auf die so genannten Hoffnungsmärkte der Branche.
Globale Beteiligungen der Telecom ItaliaHoffnungsmärkte in Südamerika und anderswo
Von den umfangreichen Beteiligungen in Südamerika [Argentinien, Brasilien, Peru, Bolivien u.a] trennt man sich ebenso wenig wie von den Anteilen anderswo in der Welt.
Die TI hält weiterhin ihre Anteile an "Golden Lines", der Nummer zwei des Handymarkts in Israel, sowie an der indischen Bharti-Gruppe.
Auch die seit jeher profitable Beteiligung an Entec Cuba behält die Telecom Italia bei.
Telecom Italia trennt sich von TAChronologie der Telekom Austria
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