20.07.2001

ROTE ZAHLEN

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Ericsson rutscht weiter ins Minus

Ericsson steckt tief in den roten Zahlen. Wie das Unternehmen am Freitag in Stockholm mitteilte, betrug der Verlust vor Steuern und Sonderbelastungen im zweiten Quartal rund 571,5 Millionen Euro.

Im Vorjahreszeitraum hatte das in einer tief greifenden Umstrukturierung steckende Unternehmen noch einen Gewinn in Höhe von 726 Millionen Euro erwirtschaftet.

Trübe Aussichten

Ericsson hat zudem seine Prognosen für den weltweiten Handy-Absatz 2001 gesenkt und mit Hinweis auf wachsende Unsicherheiten keine Geschäftsprognosen für den weiteren Jahresverlauf abgeben wollen.

Ericsson erwarte nun nur noch einen Absatz auf dem weltweiten Handy-Markt für alle Hersteller zusammengenommen von 400 bis 440 Millionen Stück, nachdem man bisher von 430 bis 480 Millionen ausgegangen sei, teilte der Konzern mit.

Weiter hieß es, angesichts der steigenden Unsicherheit gebe der Konzern keine Geschäftsprognosen für das dritte Quartal und das Gesamtjahr 2001 ab.