09.07.2001

NORMALISIERUNG

Bildquelle: orf on

Österreich ist online: Vorwiegend pragmatisch

Jeder zweite Österreicher verfügt über einen Internet-Anschluss, 40 Prozent der Gesamtbevölkerung nutzen das Netz auch regelmäßig.

Auf Basis des "A.I.M. Special 2001" [Austrian Internet Monitor, 1.100 Befragte] hat die Arbeitsgemeinschaft der Wiener Marktforschungsinstitute Fessel und Gfk eine Typologie der österreichischen Internet-Benutzer vorgestellt. In kaum einem europäischen Land ist die Zahl der User so hoch wie in Österreich, die "hyperbegeisterten Nerds" sind damit schon auf einen Anteil von acht Prozent reduziert.

Von diesen spannt sich ein weiter Bogen hin zu den Skeptikern, die sich eher selten und dann nicht so gerne "einloggen".

Eine wichtige, überwiegend von Frauen gestellte Gruppe schätzt das Internet, setzt es privat und beruflich häufig und gerne ein, verfällt dabei aber nicht in extreme Verhaltensweisen.

Die Zahl der österreichweiten Internet-Zugänge ist im ersten Quartal 2001 auf 3,4 Millionen oder 50 Prozent der über 14-jährigen Österreicher gestiegen.

Online auch unter Zwang

Jeder fünfte österreichische Surfer steht dem Medium noch explizit skeptisch gegenüber.

Meist handelt es sich dabei um jene Benutzer, die sich eher selten und dann - beruflich bedingt - eher gezwungenermaßen einloggen, so Fessel-Gfk.