Österreich ist online: Vorwiegend pragmatisch
Jeder zweite Österreicher verfügt über einen Internet-Anschluss, 40 Prozent der Gesamtbevölkerung nutzen das Netz auch regelmäßig.
Auf Basis des "A.I.M. Special 2001" [Austrian Internet Monitor, 1.100 Befragte] hat die Arbeitsgemeinschaft der Wiener Marktforschungsinstitute Fessel und Gfk eine Typologie der österreichischen Internet-Benutzer vorgestellt. In kaum einem europäischen Land ist die Zahl der User so hoch wie in Österreich, die "hyperbegeisterten Nerds" sind damit schon auf einen Anteil von acht Prozent reduziert.
Von diesen spannt sich ein weiter Bogen hin zu den Skeptikern, die sich eher selten und dann nicht so gerne "einloggen".
Eine wichtige, überwiegend von Frauen gestellte Gruppe schätzt das Internet, setzt es privat und beruflich häufig und gerne ein, verfällt dabei aber nicht in extreme Verhaltensweisen.
Die Zahl der österreichweiten Internet-Zugänge ist im ersten Quartal 2001 auf 3,4 Millionen oder 50 Prozent der über 14-jährigen Österreicher gestiegen.
Das sind um 300.000 oder vier Prozentpunkte mehr, als der "Austrian Internet Monitor" [AIM] per Jahresende 2000 ermittelt hatte.
Drei Millionen Österreicher im NetzMehr als 85 Prozent der Österreicher halten das Internet für das ideale Informationsmedium.
Bericht der FutureZone vom März 2001Online auch unter Zwang
Jeder fünfte österreichische Surfer steht dem Medium noch explizit skeptisch gegenüber.
Meist handelt es sich dabei um jene Benutzer, die sich eher selten und dann - beruflich bedingt - eher gezwungenermaßen einloggen, so Fessel-Gfk.
Der mobile Netzzugang wird hier zu Lande wenig genutzt: Laut "Austrian Internet Monitor" verfügen zwar 63 Prozent der Österreicher über ein Handy, die WAP-Nutzer halten bei bescheidenen zwei Prozent.
Wie [un]modern die Österreicher sind
