08.05.2001

AIM-MONITOR

Bildquelle: FuZo

Drei Millionen Österreicher im Netz

Die Zahl der österreichweiten Internet-Zugänge ist im ersten Quartal 2001 auf 3,4 Millionen oder 50 Prozent der über 14-jährigen Österreicher gestiegen. Das sind um 300.000 oder vier Prozentpunkte mehr, als der Austrian Internet Monitor [AIM] per Jahresende 2000 ermittelt hatte.

"Damit hat jetzt erstmals jeder zweite Österreicher über 14 Jahre Zugang zum Internet", sagte der Chef des Marktforschungsinstituts Integral, Manfred Tautscher, heute bei einer Pressekonferenz in Wien.

Die Daten des AIM werden vierteljährlich von den beiden Marktforschungsinstituten Fessel-GfK und Integral erhoben. Pro Quartal werden 4.500 repräsentative Telefoninterviews bei Österreichern über 14 Jahren durchgeführt.

Internet-Zugänge über Büro, Schule und Universität erreichen die Sättigung

Die meisten Zugänge zum Internet sind in den privaten Haushalten installiert. 36 Prozent der Haushalte der untersuchten Gruppe verfügte über einen Internet-Zugang, um drei Prozentpunkte mehr als zu Jahresende 2000.

Nicht mehr gestiegen ist laut AIM der Internet-Zugang im Büro. Der Anteil blieb mit 21 Prozent unverändert.

Auch der Zugang über Schule und Universitäten hat sich mit zehn Prozent kaum verändert. Bei beiden sei es bereits zu einer Sättigung gekommen, meinte Tautscher.

20 Prozent der User suchen Musik und Software

Die Mehrzahl der Internet-Nutzer [57 Prozent] nutzt das Internet zur Informationssuche, 49 Prozent nutzen es für private E-Mails und zum Surfen [41 Prozent] und für berufliche E-Mails [37 Prozent]. 31 Prozent verwenden es zum Versenden von SMS, 20 Prozent zum Downloaden von Musik und Software [19 Prozent].