10.05.2001

PROPAGANDA

Bildquelle: orf on

Zeit der bilateralen Kinderstreiche vorbei

Chinesische "Hacker" haben einen "Waffenstillstand im Cyber-Krieg" gegen Sites von Ministerien und Firmen in den USA verkündet.

Da der "Informationskrieg" bisher allerdings vor allem aus der kurzzeitigen Platzierung von Parolen auf "gegnerischen" Sites bestand, verdient er die Bezeichnung "Krieg" eigentlich nicht. Die Aktionen sind eher als Propaganda einzuordnen.

Kalter Info-Krieg

In einer auf der Site "Chinabyte.com" veröffentlichten Erklärung hieß es jetzt, von den "Gegenangriffen von Hackern aus den USA" seien bis Mittwoch mehr als 1.100 chinesische Sites betroffen gewesen, größtenteils solche der Regierung und des Erziehungswesens.

Die chinesischen Sitebetreiber müssten sich jetzt auf Sicherungssysteme gegen derartige Angriffe konzentrieren.