Zeit der bilateralen Kinderstreiche vorbei
Chinesische "Hacker" haben einen "Waffenstillstand im Cyber-Krieg" gegen Sites von Ministerien und Firmen in den USA verkündet.
Da der "Informationskrieg" bisher allerdings vor allem aus der kurzzeitigen Platzierung von Parolen auf "gegnerischen" Sites bestand, verdient er die Bezeichnung "Krieg" eigentlich nicht. Die Aktionen sind eher als Propaganda einzuordnen.
Damit diese Propaganda-Aktionen keine Eigendynamik entwickeln und somit zu ernst zu nehmenden Zwischenfälle führen, haben die USA schon vor zehn Tagen aufgehört, die Gefahr vor chinesischen "Hackern" zu beschwören und darauf hingewiesen, dass die Aktivitäten sich im durchschnittlichen Rahmen bewegen.
USA sagen Datenkrieg mit China abKalter Info-Krieg
In einer auf der Site "Chinabyte.com" veröffentlichten Erklärung hieß es jetzt, von den "Gegenangriffen von Hackern aus den USA" seien bis Mittwoch mehr als 1.100 chinesische Sites betroffen gewesen, größtenteils solche der Regierung und des Erziehungswesens.
Die chinesischen Sitebetreiber müssten sich jetzt auf Sicherungssysteme gegen derartige Angriffe konzentrieren.
Die Gruppe "Hongker Union", die bisher die chinesischen Aktionen koordinierte, teilte mit, dass sie mit jeder künftigen "Attacke" nichts zu tun haben werde.
USA und China im "Kalten Infowar"
