18.04.2001

SEPARIERUNG

Bildquelle: company

Intel in Europa optimistisch

Intel ist trotz eines Umsatz- und Gewinneinbruchs auch in Europa für den Rest des Jahres optimistisch gestimmt. "Zwar ist die Unsicherheit in der Branche weiterhin relativ groß", sagte Eckart Baum, Intel-Vertriebsleiter Zentraleuropa, heute der dpa in München.

Im März sei der Trend aber bereits deutlich positiver gewesen. Gerade bei Unternehmen gebe es angesichts der Investitionszurückhaltung in den letzten Monaten einen gewissen Nachholeffekt. Daher rechne er auf für Intel wichtigen PC-Markt mit einer Stabilisierung.

Im ersten Quartal habe sich das Geschäft in Europa etwa wie im gesamten Konzern weltweit entwickelt, sagte Baum.

Europäischer Sonderweg

Es gibt laut Baum Anzeichen, dass sich Europa von der schwachen Konjunktur in den USA in diesem Jahr etwas abkoppeln könnte.

Zum einen verzeichne man derzeit ein Ende des Abschreibungszyklus, andererseits könne auch die Umstellung auf den Euro zu einer Sondernachfrage führen.

Eher skeptisch ist Baum für den Kommunikationssektor. Bei Handys gebe es noch immer hohe Lagerbestände. Eine Erholung sei hier erst im späten zweiten Halbjahr zu erwarten.

Trotz der jüngsten Einbußen seien Entlassungen in Europa nicht geplant, betonte Baum. Es könne aber sein, dass freie Stellen erst einmal nicht mehr neu besetzt würden.