09.09.2005

FLASCHENPOST

Coca-Cola testet Automaten-Downloads

Gestartet wird in Irland, Coca-Cola hat dazu mit dem irischen Unternehmen Inspired Broadcast Networks einen Vertrag über die Zusammenarbeit abgeschlossen. Die Cola-Automaten werden über Breitband-Internet mit dem Online-Content-Management-System von Inspired verbunden.

Die User können die Bilder oder Musikdateien entweder über das Netz ihres Mobilfunkbetreibers oder über den Kurzfunk Bluetooth direkt aufs Handy laden. Als nächster Schritt soll ein Laufwerk geplant sein, in das die Kunden die Speicherkarten ihrer Mobiltelefone stecken können.

Die Benutzeroberfläche der Automaten wurde von Inspired entwickelt und ist bereits an fünf Standorten in Irland installiert. In den kommenden Monaten sollen über 200 dieser Download-Automaten aufgestellt werden.

Gut fürs Image

Coca-Cola folgt damit dem derzeitigen Trend, Content für Handys überall verfügbar zu machen und damit auch am eigenen Image zu feilen.

In Österreich rüstet dazu die Fast-Food-Kette McDonald's zusammen mit der Telekom Austria ihre Restaurants mit Flat Screens, Internet- und PlayStation-2-Terminals aus.

Während auf den Schirmen Nachrichten, Verkehrsinfos und vor allem Musik als Essensuntermalung präsentiert werden, können die Kunden auf den Terminals E-Mails verschicken, surfen und spielen.

Der Sinn dahinter ist es, die Gäste zum Bleiben und Konsumieren zu bewegen.