Neue Breitband-Angebote von Tele2UTA
Mit neuen Breitband-Paketen will der größte alternative heimische Telekom-Anbieter Tele2UTA weiter Kunden gewinnen.
Für knapp 30 Euro Grundgebühr können entbündelte Kunden, die somit gänzlich zu Tele2UTA wechseln, über Breitband im Netz surfen und telefonieren - das vergleichbare Angebot der Telekom Austria kostet ebenso viel, allerdings fallen dabei noch 15,98 Euro Grundgebühr fürs Telefon an.
Derzeit hat Tele2UTA nach eigenen Angaben rund 36.000 entbündelte Kunden. Durch das neue Angebot soll sich die Zahl bis Jahresende zumindest verdoppeln.
Theoretisch könnte das Unternehmen derzeit nach eigenen Angaben 1,7 Millionen der insgesamt rund 3,3 Millionen österreichischen Haushalte entbündeln.
Im Angebot stehen Complete-Pakete mit 600 MB [768/256 KBit] für 29,90 Euro bis zu zehn GB [1280/256 KBit] für 59,90 Euro. Die Entbündelungskosten betragen 50 Euro, die Mitnahme der Telefonnummer kostet noch einmal 20 Euro.
Geschrumpfte Tele2UTA expandiertStreit um Leitungsmiete
Über die Höhe der Miete, die für entbündelte Leitungen an die TA gezahlt werden muss, war zuletzt ein heftiger Streit entbrannt. Tele2UTA-Chef Wieser hatte vor eine Senkung der monatlichen Gebühr auf sieben Euro gefordert. Der Chef der Telekom-Regulierungsbehörde RTR, Georg Serentschy, erteilte dem jedoch eine Absage .
Wieser hofft nun auf die nächsthöhere Instanz, die Telekom-Kontroll-Kommission TKK. Diese sei das eigentliche Gremium, das die Entscheidung zu treffen habe. Die TKK kündigte eine Entscheidung für Mitte des Jahres an. Die Aussagen des gar nicht zuständigen RTR-Chefs seien ein "Skandal".
Sollte sich die TKK der Meinung Serentschys anschließen, schließt Wieser den Gang zum Höchstgericht und weiter zum Europäischen Gerichtshof nicht aus. "Die Schlacht ist noch nicht geschlagen. Ich bin überzeugt, dass die Entbündelungsmiete sich reduzieren wird", erklärte der Tele2UTA-Chef.
Regulator verbilligt Leitungsmieten nicht
