14.04.2005

JETZT FIX

München setzt auf Debian Linux

Das Bieterkonsortium aus beiden Unternehmen ist am Donnerstag als Sieger der europaweiten Ausschreibung im Rahmen des IT-Projektes "LiMux" hervorgegangen.

Die Unternehmen werden die bayrische Landeshauptstadt bei der Erstellung, Konfiguration und Pflege eines Basis-Clients für die 14.000 Arbeitsplätze der Stadtverwaltung unterstützen.

Dabei kommt keiner der großen Linux-Distributoren zum Zug - die Bietergemeinschaft setzt auf das von der Open-Source-Community verwaltete Debian GNU/Linux.

Kosten werden auf 35 Mio. Euro geschätzt

Letztlich habe der Anbieter mit dem besten Verhältnis von fachlicher Kompetenz und Preis den Zuschlag erhalten. "Jetzt gilt es, zügig einen Prototypen zu erstellen, um die tatsächliche Migration ab Jahresende beginnen zu können."

Die Gesamtkosten für die Migration wurden im Feinkonzept auf rund 35 Millionen Euro geschätzt. Der Löwenanteil von 38 Prozent entfällt auf Schulungen, gefolgt von Einführungskosten [18 Prozent], Umstellung von Makros und Formularen [15 Prozent] und der Anwendungsmigration [zehn Prozent].