Der Weltkongress der Mobilfunker
Unter den 652 Ausstellern des "3GSM World Congress" dominieren zwar immer noch die Hardware-Lieferanten wie Motorola, die mit fünf Ausstellungsständen in Cannes vertreten sind.
Inhaltlich aber wird sich ein Großteil des weltweit größten Events in der Telekombranche um Inhalte für die neuen Mobilportale drehen.
Die Zeiten, als UMTS als Schlagwort für eine angebliche Technik-Revolution durch die Medien ging, sind längst vorüber. Inzwischen hat man längst wieder das althergebrachte Mantra der Telekom-Branche angestimmt: Die Steigerung des so genannten ARPU durch neue Dienste.
Der Durchnittsumsatz pro Kunde [Average Revenue Per User] kann mit herkömmlichen Telefonieangeboten kaum noch gesteigert werden. Dazu herrscht weltweit auf den entwickelten Mobilfunkmärkten bereits zu viel Konkurrenz.
Die Liste der Aussteller auf dem "World Congress"NTT DoCoMo, T-Mobile
Angeführt von Masao Nakamura, CEO des japanischen Mobilfunkriesen NTT DoCoMo und dem Chef von T-Mobile, Rene Obermann, werden die Top-Manager der Branchengrößen über mobile Inhalte diskutieren.
Als da sind: Videodienste aller Art von Musikclips bis zu aktuellen Sportereignissen und wie man sie erfolgreich vermarktet. Beziehungsweise wie man die neuen Dienste abrechnet - zur Steigerung des Kundenumsatzes ja eine unabdingbare Notwendigkeit.
Während in Europa Ende 2000 nur viel von Videos auf Handys gesagt oder geschrieben wurde, wagte sich NTT DoCoMo in Japan bereits damals auf den Videomarkt.
Als weltweit erstes Telekommunikationsunternehmen bot DoCoMo im Dezember 2000 einen Videodienst für Mobiltelefone an. Zuvor hatte man mit dem Dienst i-Mode als weltweit erstes Unternehmen echte Umsätze mit Content für Handys gemacht.
2000 DoCoMo spielt VideoDie für mobilen Content nötige Hardware geht weiterhin in großen Stückzahlen über die Ladentische dieser Welt.
2004 stieg der Handy-Absatz auf Rekordniveau
