04.02.2005

ÖSTERREICH

Mobilfunkumsätze weiter gestiegen

Eine neue Studie des internationalen Managementberaters Arthur D. Little bescheinigt den europäischen Mobilfunkmärkten ein weiteres jährliches Umsatz-Wachstumspotenzial von 4,6 Prozent bis 2006 bzw. von 3,3 Prozent bis 2010.

Dieser Trend sollte grundsätzlich auch für Österreich gelten, wenngleich die Entwicklung 2004 weniger erfolgreich war. "Auf Grund der hohen Wettbewerbsintensität im österreichischen Mobilfunkmarkt hat sich das Umsatzwachstum in Österreich im vergangenen Jahr nur bei etwa 3,6 Prozent bewegt - im Vergleich zu noch rund neun Prozent in den führenden europäischen Mobilfunkmärkten", so Arthur D. Little in einer Pressemitteilung vom Freitag.

Kleine Provider fassen Fuß

"In Österreich wird bereits fast ein Drittel des Marktes nicht von den beiden größten Netzbetreibern kontrolliert - das sind um fast 70 Prozent mehr als in anderen führenden Märkten", hält Karim Taga, Geschäftsführer von Arthur D. Little Österreich, zu den Gründen für diese Entwicklung fest.

Durch eine besonders aggressive Preispolitik sei es "kleineren" Anbietern gelungen, ihre bereits starke Position weiter auszubauen. Diese Entwicklung, so Taga, sei "weitgehend unabhängig von der Einführung der Rufnummernportabilität, die vom Kunden bisher kaum als zusätzlicher Wechselanreiz wahrgenommen wurde".