16.12.2004

MÖGLICH

Inode rüstet sich für Börsengang

Wie bereits gestern kolportiert wurde, hat der österreichische Breitband-Internetanbieter Inode Unterstützung durch Finanzinvestoren gefunden.

Die beiden Risikofinanzierer Global Equity Partners [GEP] und Gamma Capital Partners [GCP] werden mit einem Volumen von 10,5 Millionen die weitere Expansion finanzieren. Dafür erhalten sie 32,5 Prozent an dem Unternehmen.

Die 10,5 Mio. Euro, die - vorwiegend als Eigenkapital - zu zwei Dritteln von der GEP und zu einem Drittel von der GCP gestellt werden, sollen in den kommenden zwölf Monaten in die Inode eingebracht werden, so der Vorstand der GEP-Beteiligungsgesellschaft HTA III, Herbert Herdlicka.

Der Internet-Provider sei ein typischer Kandidat für einen Börsengang, aufgrund der aktuellen Börsenlage nicht vor 2006, so Herdlicka weiter.

Tschechien im Visier

"Inode ist die Perle der Telekom-Unternehmen der neuen Generation in Österreich", meinte GCP-Chef Klaus Matzka. Für die Themen der folgenden Jahre, Breitband-Internet und Internet-Telefonie [VoIP] sei Inode bestens gerüstet.

Am Freitag erfolgt in Liechtenstein der erste Marktstart von Inode im Ausland, die nächsten Expansionsschritte sind in Tschechien und anderen osteuropäischen Ländern geplant.

In Tschechien analysiere man derzeit den Markt, 2005 seien dann die Gründung einer Niederlassung geplant, so Inode-CEO Michael Gredenberg. In Österreich wolle sich Inode künftig nicht nur durch den Preis, sondern durch Qualität und zusätzliche Dienste differenzieren, beispielsweise durch kostenlose Zusatzfeatures wie einem Spam- und Virenschutz, der bei der Konkurrenz extra zu bezahlen sei.