Inode holt Finanzinvestor an Bord
Der österreichische Breitband-Internetanbieter Inode wird sich in den nächsten Tagen einen Finanzinvestor an Bord holen - laut einem Bericht des "WirtschaftsBlatt" [Mittwochausgabe] den Wiener Risikofinanzierer Global Equity Partners [GEP].
Offizielle Bestätigung der Informationen gibt es noch keine, Branchenkreise haben an der Beteiligung aber keinen Zweifel. GEP-Chef Michael Tojner war früher bereits einmal an einem heimischen Internet-Provider beteiligt - an der später an Tiscali verkauften Eunet.
Der Einstieg über eine Kapitalerhöhung im einstelligen Millionen-Euro-Bereich solle helfen, die hohen Inode-Investitionen besser zu verdauen, heißt es in dem Bericht. Seit 2001 hat Inode 5,4 Mio. Euro in den Ausbau des Netzes und die Entbündelung der Wählämter gepumpt.
Der Provider Inode ist Eigenangaben zufolge mit 66 Prozent Marktanteil österreichischer Marktführer bei entbündeltem Breitbandzugang. Insgesamt nutzen bereits 38.800 Private und Unternehmen entbündeltes Breitband, 25.500 davon sind Inode-Kunden.
Inode mit UmsatzsprungExpansion nach Tschechien und Liechtenstein
Inode will am Freitag den Startschuss für seine Expansion nach Liechtenstein geben, auch nach Tschechien wolle man expandieren.
Inode wäre das vierte Investment für den neuen, mit 30 Mio. Euro dotierten GEP-Fonds "HTA III". Dieser Fonds hat u.a. die in die Pleite geschlitterte Klosterneuburger Adcon aufgekauft und vor kurzem die burgenländische Softwarefirma ETM übernommen.
