Inode mit Umsatzsprung
Der Provider Inode ist Eigenangaben zufolge mit 66 Prozent Marktanteil österreichischer Marktführer bei entbündeltem Breitbandzugang.
Insgesamt nutzen bereits 38.800 Private und Unternehmen entbündeltes Breitband, 25.500 davon sind Inode-Kunden.
"Wir haben als erster alternativer Breitbandanbieter ganz Wien entbündelt. Das heißt, alle 46 Wiener Wählämter sind mit unserer Infrastruktur ausgestattet und an unser Highspeed-Netz angebunden", so Inode-Geschäftsführer Michael Gredenberg.
Nach Abschluss des ersten Halbjahres 2004 zählte Inode in Summe 55.000 Kunden in seinen Hauptgeschäftsbereichen. Umsatzmäßig entfällt die Hälfte auf Geschäftskunden.
75 Prozent des Vorjahresumsatzes bereits im 1. Halbjahr
2004
"Besonders erfreulich an der Entwicklung der Kundenzahlen ist der
enorme Zuwachs an Kunden mit entbündeltem Breitbandinternet. Hier
verzeichnen wir eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 76
Prozent", so Gredenberg. Bis Ende Juni 2004 hat das Unternehmen mit
16,6 Millionen Euro Umsatz bereits 75 Prozent des gesamten
Vorjahresumsatzes erreicht".
Inode176 Wählämter per Jahresende entbündelt
Stark gestiegen ist auch die Anzahl der Mitarbeiter - sie lag mit Ende Juni bei 282, Ende 2003 waren es noch 199. In punkto Wählämter konnten ebenfalls Zuwächse erzielt werden - es sind nun 120 Wählämter in 35 Orten entbündelt. Bis zum Jahresende sind in Summe 176 Wählämter in 86 Orten geplant.
Neben dem österreichischen Markt peilt Inode nun auch in Liechtenstein und Tschechien einen kommerziellen Start an. In Liechtenstein stehen die Bauarbeiten der vier Wählämter bereits kurz vor dem Abschluss. Hier soll laut Gredenberg der Start noch im November erfolgen. Für Tschechien ist der Start etwas später geplant. "Zuallererst wollen wir in Prag entbündeln", so Gredenberg zu futurezone.ORF.at. "Dort sind auch viele österreichische Unternehmen ansässig, die Bandbreite und VPN-Lösungen suchen".
76 Prozent des Unternehmens gehören der Privatstiftung Illuminati, hinter denen die Geschäftsführer Gredenberg und Augustin stehen. Die restlichen 24 Prozent gehören zwei weiteren Geschäftsführern, Rotman und Offner.
