Leitung für EU-Technologieinstitut gesucht

gremium
06.02.2008

Das Auswahlverfahren für den Verwaltungsrat des Europäischen Technologieinstituts [EIT] startet noch im Februar.

Die Europäische Kommission hat ein Gremium ins Leben gerufen, das für die Auswahl der Mitglieder für den Verwaltungsrat des geplanten Europäischen Technologieinstituts verantwortlich zeichnet.

Vier Wissenschaftler aus verschiedenen Fächern und Ländern sollen ihre Arbeit noch im Februar aufnehmen und innerhalb von vier Monaten abschließen, teilte der EU-Kommissar für Bildung, Erziehung und Kultur, Jan Figel, am Mittwoch in Brüssel mit.

An Bord sind der Präsident der Akademie der Wissenschaften Berlin-Brandenburg, Günter Stock, der Rektor der Budapester Technischen Universität, Miklos Boda, die Vorsitzende der Technischen Universität in Stockholm, Cecilia Schelin Seidegard, sowie Ronan Stephan vom französischen Centre National de la Recherche Scientifique [CNRS].

Am Ende des Verfahrens sollen 18 Mitglieder feststehen, die dann von der Kommission in Absprache mit dem Europäischen Parlament und den Mitgliedsstaaten ernannt werden.

Auch Wien rittert um Sitz

Um den Sitz des EIT-Verwaltungsrats und der voraussichtlich insgesamt 60 Beschäftigten wird derzeit innerhalb der EU noch gewetteifert.

Neben Österreich mit Wien haben Ungarn [Budapest] und Polen [Wroclav] konkretes Interesse bekundet.

Als Räumlichkeit für den EIT-Verwaltungsrat will Österreich den Techgate-Standort auf der Donauplatte beim Austria Center in Wien vorschlagen. Österreich wird seine Bewerbung am 13. Februar in Brüssel offiziell präsentieren.

(futurezone | APA)