05.05.2004

Q1 2004

Umsatzrückgang bei Vivendi Universal

Der Umsatz des Medien- und Telekommunikationskonzerns Vivendi Universal ist im ersten Quartal 2004 bei einem schwachen Geschäft in der Musik- und Fernsehsparte um vier Prozent gesunken.

Für das abgelaufene Quartal wies das Unternehmen einen Umsatz von 5,97 Milliarden Euro aus. Im Vorjahr waren es 6,23 Mrd. Euro. Analysten hatten mit einem Umsatz zwischen 5,6 und 6,0 Mrd. Euro gerechnet.

Zu Vivendi gehören der weltgrößte Musikkonzern Universal Music, die zweitgrößte französische Mobilfunkgesellschaft SFR und der führende französische Bezahlfernseh-Sender Canal Plus.

Rückläufige Musiksparte

In der Sparte Universal Music sei der Umsatz um elf Prozent auf 978 Mio. Euro gesunken, teilte Vivendi mit. In der TV-Sparta Canal Plus sei sogar ein Umsatzrückgang um 21 Prozent auf 923 Mio. Euro verzeichnet worden.

Dagegen stieg der Umsatz der Telekommunikationstochter SFR den Angaben zufolge um 16 Prozent auf 2,06 Mrd. Euro. Auch die Unterhaltungssparte Vivendi Universal Entertainment wies einen Umsatzanstieg um drei Prozent auf 1,49 Mrd. Euro aus.

Vivendi verkauft zurzeit seine US-Unterhaltungssparte und hat sich auch von anderen Vermögenswerten getrennt, um seine Schulden zu senken.

Zum Jahresende 2003 haben die Nettoschulden 11,6 Mrd. Euro betragen. Für 2004 wird ein Rückgang auf unter fünf Mrd. Euro angestrebt.