13.04.2004

AUTOMATISCH

Software gegen störendes Handy-Läuten

Um Handys an öffentlichen Plätzen wie Kinos, Theatern oder Krankenhäusern als Störfaktor auszuschließen, werden immer mehr Handydetektoren entwickelt.

Derzeit wird zur Bekämpfung von unerwünschtem Handyläuten vor allem Jamming eingesetzt. Dabei werden Störsender verwendet, die die Verbindung zwischen Handy und Handymasten unterbrechen.

Cell Block Technologies arbeitet an der Entwicklung eines Übertragungsgeräts, das "Kein Netz"-Signale an Mobiltelefone sendet und Anrufer automatisch auf die Mailbox weiterleitet.

Das israelische Unternehmen Netline stellt mit dem "Cellular Activity Analyzer" ein Gerät her, dass Mobilfunkaktivitäten in einer bestimmten Region aufspürt. Bluelinx nützt fir Funkverbindung Bluetooth für das Softwaresystem Q-Zone, das die damit ausgestatteten Handys an bestimmten Orten automatisch auf lautlos oder Vibrationsmodus stellt.

Spracherkennung vermeidet Handylärm

In Zukunft soll es auch Geräte geben, die eingeschaltete Handys aufspüren und deren Besitzer darauf aufmerksam machen, ihr Telefon auszuschalten.

Weiters wird daran gearbeitet, Handys an bestimmten Orten einfach inoperabel zu machen. An dieser Methode wird jedoch kritisiert, dass auch keine Notrufe mehr gemacht werden können. In den USA wäre diese Methode illegal, im Großteil Asiens, Europas, im Nahen Osten und in Südafrika gibt es dafür jedoch keine gesetzlichen Einschränkungen.

Am Massachusetts Institute of Technology [MIT] arbeitet man an einer Software, die per Spracherkennung entscheidet, ob das Mobiltelefon läuten soll oder nicht.