Software gegen störendes Handy-Läuten
Um Handys an öffentlichen Plätzen wie Kinos, Theatern oder Krankenhäusern als Störfaktor auszuschließen, werden immer mehr Handydetektoren entwickelt.
Derzeit wird zur Bekämpfung von unerwünschtem Handyläuten vor allem Jamming eingesetzt. Dabei werden Störsender verwendet, die die Verbindung zwischen Handy und Handymasten unterbrechen.
Cell Block Technologies arbeitet an der Entwicklung eines Übertragungsgeräts, das "Kein Netz"-Signale an Mobiltelefone sendet und Anrufer automatisch auf die Mailbox weiterleitet.
Das israelische Unternehmen Netline stellt mit dem "Cellular Activity Analyzer" ein Gerät her, dass Mobilfunkaktivitäten in einer bestimmten Region aufspürt. Bluelinx nützt fir Funkverbindung Bluetooth für das Softwaresystem Q-Zone, das die damit ausgestatteten Handys an bestimmten Orten automatisch auf lautlos oder Vibrationsmodus stellt.
Terror übers Handy
Nachdem Handys in letzter Zeit immer öfter als "Terrorwerkzeug"
zur Kommunikation und Bombenzündung genutzt werden, versuchen
Sicherheitsdienste weltweit, das Risiko solcher Anschläge durch
Störsender zu minimieren.
Handys als TerrorwerkzeugSpracherkennung vermeidet Handylärm
In Zukunft soll es auch Geräte geben, die eingeschaltete Handys aufspüren und deren Besitzer darauf aufmerksam machen, ihr Telefon auszuschalten.
Weiters wird daran gearbeitet, Handys an bestimmten Orten einfach inoperabel zu machen. An dieser Methode wird jedoch kritisiert, dass auch keine Notrufe mehr gemacht werden können. In den USA wäre diese Methode illegal, im Großteil Asiens, Europas, im Nahen Osten und in Südafrika gibt es dafür jedoch keine gesetzlichen Einschränkungen.
Am Massachusetts Institute of Technology [MIT] arbeitet man an einer Software, die per Spracherkennung entscheidet, ob das Mobiltelefon läuten soll oder nicht.
Am einfachsten und ohne viel Technik wirken Gebäude-Konstruktionen mit Metallmischungen in der Bausubstanz gegen unerwünschten Handylärm, die Wellenstörungen können aber etwa auch Fernseher deaktivieren.
Handyverbot in New York in Kraft
