14.04.2003

BUSSGELD

Bildquelle: fuzo

Handyverbot in New York in Kraft

Seit Sonntag ist das umstrittene New Yorker Gesetz in Kraft, welches das Telefonieren bei öffentlichen Veranstaltungen weitgehend verbietet.

Für Handygespräche am falschen Ort drohen dem allzu redseligen Mobiltelefon-Besitzer nun Geldstrafen von umgerechnet 50 Euro.

Das Verbot gilt in Konzerten, Kinos, Theatern, Vorlesungen, Tanzvorführungen, Museen, Bibliotheken und Galerien.

Lediglich bei Sportveranstaltungen ist es noch erlaubt, sein Handy zu nutzen. Eine Ausnahme gilt auch für Notfälle.

Bloombergs Veto machtlos

Bürgermeister Michael Bloomberg war und ist gegen das Gesetz.

Wer sich durch das Klingeln gestört fühlt, solle doch lieber erst "psst!" zischen, anstatt geich nach der Polizei zu rufen, kritisierte Bloomberg.

Verhindern konnte Bloomberg das Gesetz jedoch nicht, da er mit einer deutlichen Mehrheit des Stadtrates überstimmt wurde.