Digitalgeräte überflügeln analoge Technik
In Deutschland ist laut Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien [BITKOM] 2003 mit digitaler Unterhaltungselektronik erstmals mehr umgesetzt worden als mit analoger Technik.
Während der Umsatz mit Digitalgeräten im vergangenen Jahr um 29 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro wuchs, wurden mit analogen Geräten rund 4,4 Milliarden Euro umgesetzt, was einem Rückgang von 16 Prozent entspricht.
Laut Prognosen soll sich dieser Trend auch im laufenden Jahr fortsetzen: Der Umsatz mit digitalen Geräten soll um 13 Prozent zulegen, die Verkäufe analoger Geräte hingegen um neun Prozent zurückgehen.
Mit dem Vormarsch der digitalen Technik gibt es auch immer mehr "analoge Opfer": Kodak Eastman, seit über 100 Jahren Erzeuger von Fotoapparaten, will im Laufe dieses Jahres den Verkauf von analogen Kameras einstellen.
Abschied von analogen Kodak-KamerasFlachbildschirme am Vormarsch
Der Bereich Unterhaltungselektronik hat sein Umsatzplus von 4,2 Prozent vor allem den Flachbildschirmen zu verdanken, von denen 355.000 Stück verkauft wurden.
Auch die Umsätze mit Digitalkameras sind laut BITKOM von 493 Millionen Euro auf 1,43 Milliarden Euro geklettert.
Die Anbieter von Internet- und Onlinediensten, Multimedia und Unterhaltungssoftware konnten ebenfalls ein Plus von 15 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro verbuchen.
Der Flachbildschirm-Markt ist im kommenden Jahr Analysten zufolge von gewaltigen Veränderungen geprägt.
Umwälzungen auf dem Flachdisplay-Markt
