19.12.2003

KRANKENSCHEIN

E-Card im zweiten Anlauf "gut unterwegs"

Der Rücktritt der Kapitalvertreter im Aufsichtsrat der Chipkarten Betriebs- und Errichtungsgesellschaft hänge mit einer Straffung der Entscheidungs- und Verantwortungsbereiche nach Abschluss des neuerlichen Vergabeverfahrens zusammen, erklärte der Vizepräsident im Hauptverband der Sozialversicherungsträger, Martin Gleitsmann, am Donnerstagabend.

Die Entscheidungen würden in Zukunft verstärkt vom Hauptverband selbst wahrgenommen.

Im Prozess um die Einführung einer österreichweiten E-Card für alle Krankenversicherten sei jedenfalls ein wesentlicher Fortschritt erzielt worden: Einerseits konnte das erste Teilprojekt zur Erstellung der Software abgeschlossen und andererseits gleichzeitig das Vergabeverfahren für das zweite Teilprojekt, das "Kartensystem", gestartet werden.

"Gut unterwegs"

"Damit wurde eine wesentliche Voraussetzung für die Realisierung des E-Card-Projektes im neuen Zeitplan geschaffen. Das im ersten Anlauf gescheiterte Projekt ist in der neuen Konzeption gut unterwegs", so Gleitsmann.

Der sechsköpfige Aufsichtsrat der Chipkarten-Gesellschaft [SV-Chip BE] war am Donnerstag zurückgetreten.

Der Aufsichtsrat der Tochterfirma des Hauptverbandes sei von sich aus zurückgetreten, erklärte der zuständige Geschäftsführer im Hauptverband der Sozialversicherungsträger, Volker Schörghofer.