07.06.2003

USA

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Industrie klagt gegen Altersbeschränkung

Nachdem ein US-Berufungsgericht Mitte der Woche den Jugendschutz für bestimmte Games aufgehoben hat, macht die International Digital Software Association [IDSA] nun mit ihrer Ankündigung ernst:

Gemeinsam mit den Nebenklägern Washington Retail Association, Video Software Dealers Association [VSDA], der Interactive Entertainment Merchants Association [IEMA] und der International Game Developers Association [IGDA] klagt die IDSA nun in Washington gegen die dortigen Altersbeschränkungen von Videogames mit gewalttätigem Inhalt.

Douglas Lowenstein von der IDSA zeigte sich zuversichtlich, Videospiele auf den gleichen rechtlichen Status wie bildende Künste, Bücher und Filme hieven zu können.

Präzedenzfall

Das Gesetz in Washington verbietet den freien Verkauf von gewaltverherrlichenden Spielen an Kinder und Jugendliche.

Das entsprechende Gesetz [House Bill 1.009] soll am 27. Juli in Kraft treten und gilt als Präzendenzfall für eine entsprechende landesweite Regelung.

Jeder Verkäufer, der derartige Spiele an unter 17jährige verkauft, muss mit einer Strafe von 500 USD rechnen.