GB: T-Mobile-Fusion mit Orange verzögert sich
Verbraucherschutzbehörde verlangt Wettbewerbsprüfung
Die geplante Fusion der britischen Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile UK mit der France-Telecom-Sparte Orange UK droht sich zu verzögern. Die britische Verbraucherschutzbehörde OFT erklärte am Mittwoch, durch den Zusammenschluss sei mit einer deutlichen Verschlechterung der Wettbewerbsbedingungen auf dem Mobilfunkmarkt zu rechnen. Daher habe die Behörde bei der EU-Kommission eine Überprüfung gefordert.
Sollte sich die OFT durchsetzen, könnte die Behörde auch die britischen Wettbewerbshüter einschalten. Der Chef von T-Mobile UK, Richard Moat, hatte zuletzt die Hoffnung geäußert, dass die geplante Fusion stattdessen von der Europäischen Kommission untersucht wird und die Unternehmen schon Ende Februar grünes Licht erhalten. Eine Prüfung durch die britischen Wettbewerbsbehörden könnte sich nach Ansicht von Moat dagegen bis 2011 hinziehen.
Die Deutsche Telekom (DT) und France Telecom hatten sich Ende vergangenen Jahres darauf verständigt, ihre beiden britischen Töchter in ein Gemeinschaftsunternehmen zu gleichen Anteilen zu überführen. Beide Unternehmen warten nun noch auf das Okay der Europäischen Kommission und der britischen Kartellbehörden.
(Reuters)