Opera 10.10 mit Serverdienst Unite erschienen

WEB
23.11.2009

Browser mit eingebauten Filesharing-Modulen

Der norwegische Webbrowser-Hersteller Opera hat am Montag Version 10.10 seines Programms für Desktop-Betriebssysteme veröffentlicht. Die Software bringt nun erstmals das Serversystem Unite mit, das es den Usern erlauben soll, große Datenmengen ohne Umweg über einen Server im Netz direkt von Maschine zu Maschine übertragen zu können. Neu ist das Feature nicht, aber Opera will die Einrichtung des Serverdienstes auf der eigenen Maschine besonders sicher und einfach gemacht haben.

Modularer Aufbau

Opera-Chef Jon von Tetzchner verspricht den Unite-Usern damit mehr Privatsphäre als bei der Verwendung von Speicherdiensten im Web. Wenn die User allerdings keine direkte Verbindung aufbauen, läuft die Kommunikation über einen von Opera betriebenen Proxy-Server in Norwegen. Die Daten werden über das HTTP-Protokoll ausgetauscht.

Unite ist modular aufgebaut. Es hat bereits ab Werk einige Dienste integriert, beispielsweise zur Präsentation von Fotos, zum Chat und zur Bereitstellung großer Dateien zum Download. Entwickler können auch neue Module für Unite schreiben. Opera hat dazu einen Wettbewerb gestartet. Opera 10.10 steht für Windows, Mac OS X, Linux, FreeBSD und Solaris zum freien Download bereit.

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