14.02.2003

STUDIE

Bildquelle: PhotoDisc

Internet-Nutzung legt weiter zu

Die Zahl der Leute, die via Web Bilder und Videos versenden, Musik herunterladen, Online-Spiele spielen und ihre Bankgeschäfte erledigen, steigt ständig weiter. Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos-Reid in zwölf Ländern sind die Zahlen 2002 im Vergleich zu 2000 signifikant gestiegen.

Demnach ist Online-Shopping besonders stark gestiegen, beinahe zwei Drittel der 2.900 Befragten gaben an, im Internet gekauft zu haben. 2000 waren es noch 36 Prozent gewesen. Die größten Märkte sind laut Studie in den USA und Großbritannien, wo 77 bzw. 68 Prozent der Befragten im Netz eingekauft haben.

40 Prozent zahlen Erlagscheine online

Fast 40 Prozent aller Studienteilnehmer gaben außerdem an, auch ihre Bankgeschäfte online zu erledigen. Das entspricht fast einer Verdoppelung im Vergleich zu 2000. Vor allem in Kanada, Großbritannien, Deutschland und den USA erfreut sich der virtuelle Zahlschein wachsender Beliebtheit.

Auch das Downloaden von Musik hat in den letzten zwei Jahren zugenommen, 44 Prozent "beziehen" ihre Musik online. Den größten Sprung machte dabei China, gefolgt von Russland, Mexiko und Brasilien.

Laut Studie wird der Gebrauch des Internets rasch weiter steigen, zusammen mit dem Ansteigen von MMS-fähigen Handys, dem steigenden Bedarf an Digitalkameras und den fallenden Preisen für PCs und schnelle Leitungen.

Netz ist wichtigste Informationsquelle

Laut einer anderen US-Studie ist das Internet wichtigste Informationsquelle für all jene US-Bürger, die bereits online sind.

Laut dem jährlichen Internet-Report ¿Surveying the Digital Future¿ der Universität von Kalifornien in Los Angeles verfügten im vergangenen Jahr 60 Prozent aller US-Haushalte über einen Internet-Anschluss.

Von diesen betrachten wiederum 61 Prozent das Internet als wichtigste Informationsquelle. Den gleichen Stellenwert nehmen nur Bücher und Tageszeitungen ein, während das Interesse an Fernsehen [50 Prozent], Radio [40 Prozent] und Magazinen [29 Prozent] als Infoquelle stark abgenommen hat.