"Verhandeln nicht mit der Telekom"
"Es gibt kein Angebot an tele.ring in diese Richtung" sagt Unternehmenssprecher Walter Sattlberger zu Spekulationen um eine Übernahme von tele.ring durch die Telekom Austria.
Man stehe seitens der Eigentümer Western Wireless auch nicht in anderen Verkaufsverhandlungen, so Sattlberger, der über "mögliche TA-interne strategische Spielereien nichts sagen kann und will".
Weitere Kommentare gab es von tele.ring dazu nicht, eine Anfrage der fuZo bei der Telekom läuft seit den frühen Morgenstunden.
Format hat berichtet
Format hatte von einer bevorstehenden tele.ring-Übernahme durch
die TA berichtet, die Story wurde in der fuZo mit einiger Skepsis
zitiert.
Die Story enthält auch eine Chronik des Clinchs zwischen tele.ring und TADer Dauerclinch
Wie weniger offiziell zu erfahren war, ist man bei tele.ring über derartige "news" nicht eben erfreut.
Seit dem Beginn des Netzbetriebs liegt man mit der TA im gerichtlichen Dauerclinch um erlaubte und nicht erlaubte Methoden bei der Akquisition von Neukunden.
Auch für Branchenkenner reiht sich dieses Manöver, das recht offensichtlich in der Führungsetage der Telekom seinen Ausgang nahm, nahtlos in die im Frühjahr verkündete, aggressivere Telekom-Strategie ein.
Das neue Motto "Wir werden um jeden Kunden kämpfen" bekam als Erste die marode Cybertron zu spüren.
Spät, aber jedenfalls überraschend wurde sie von der Telekom erst in Konkurs geschickt und dann mit relativ aggressiven Keilmethoden um einen guten Teil
des verbliebenen Kundenstocks erleichert.
