Laser-Pistolen in zehn bis 15 Jahren
Trotz aller "Star Wars"-Euphorie wird es Laserschwerter und galaktische Reisen nach Expertenmeinung vorerst nicht geben.
"Solche Dinge gehören im Moment ins Land der Visionen", sagte Klaus Berge vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt [DLR] anlässlich des neuen Kinofilms der "Star Wars"-Saga, "Episode II - Angriff der Klonkrieger".
Laser-Pistolen in zehn bis 15 Jahren
Mit Laser-Technik werde zwar bereits gearbeitet -etwa in der
Weltraumkommunikation und der Medizin. "Und Laser-Pistolen wird es
voraussichtlich in 10 bis 15 Jahren geben."
Video-Game: Luftangriffe gegen das ImperiumObjekt verbrennen oder verdampfen
Diese Waffen entfesselten am Ziel eine explosionsartige Wärme, wodurch das Objekt verbrenne oder verdampfe.
Die "Star Wars"-Laserschwerter seien jedoch unrealistisch.
"Laserlicht hat keine Masse und kann daher auch nicht als Schlagwaffe eingesetzt werden", erklärte Berge.
Beamen bereits Realität
Bereits Realität sei dagegen das Beamen kleinster Teilchen im
Labor. "Die Ansätze sind da", sagte Berge. Einen Menschen zu beamen
sei aber unmöglich, da der menschliche Körper, der beim Beamen in
unzählbare Einzelteile zerlegt und anschließend wieder korrekt
zusammengesetzt werden müsste, viel zu komplex sei.
"Star Wars II" schon jetzt im InternetKosmische Fernreisen als Illusion
Auch kosmische Fernreisen seien reine Illusion. "Die Science- Fiction-Filme gaukeln einem vor, man könnte mal eben von einem Sonnensystem ins nächste oder sogar von einer Galaxie in die andere fliegen.
Aber unsere Galaxie ist mit einem Durchmesser von einhundert Millionen Lichtjahren viel zu gigantisch."
Ideen weit hergeholt
Ein Lichtjahr ist die Distanz, die das Licht in einem Jahr
zurücklegt, und entspricht knapp zehn Billionen Kilometern. "Solche
Ideen sind daher wirklich weit hergeholt."
Star Wars kostet Wirtschaft 300 Mio. USD
