19.02.2002

SPORT.NET

Bildquelle: ioc

Das olympische Netzwerk

Zu den Olympischen Spielen in Salt Lake Lake City wurde IBM nach 40 Jahren als Haupttechnologie-Partner und -Sponsor abgelöst.

An die Stelle von Big Blue ist eine Gruppe von 15 Unternehmen getreten, die vom IT-Dienstleister SchlumbergerSema angeführt werden und auch die Spiele in Athen [2004], Turin [2006] und Peking [2008] betreuen werden.

Dabei geht es jeweils um das olympische Intranet [von Datenbanken bis zur Zeitmessung] und um den Auftritt im Internet.

Anfängerfehler blieben aus

Zumindestens im Bereich des olympischen Intranets hat sich die neue Technologiemannschaft bisher gut geschlagen, peinliche Fehler, wie sie dem Olympia-erfahrenen IBM 1996 in Atlanta unterliefen, blieben zumindestens aus.

IBMs "Info 96"-System wurde damals unter dem Spottnamen "Info 97"-System bekannt, da es schlicht zu langsam war. Auch die Datenbank funktionierte alles andere als reibungslos, sodass beispielsweise ein Boxer in der TV-Einblendung zu einem Siebenmeterriesen mutierte.

Der Online-Auftritt

Die offizielle Website der Olympischen Winterspiele 2002 in Salt Lake City wird von Microsofts MSN produziert.

Für die Site werden innerhalb von zwei Wochen mindestens 15 Millionen verschiedene Besucher erwartet. Damit wurden die Erwartungen zunächst auf die Besucherzahl von Sydney reduziert, wo allerdings von wesentlich mehr Besuchern ausgegangen worden war [35 Millionen].

Sponsoren-Hits

Mindestens für die Hauptsponsoren auf der offiziellen Site hat sich das Engagement nach Zahlen von Jupiter Media Metrix schon gelohnt.

Der Hauptsponsor

SchlumbergerSema ist ein IT-Dienstleister, die Wurzeln des Unternehmens liegen aber in der Energiewirtschaft. Weltweit werden 30.000 Mitarbeiter in 130 Ländern beschäftigt.