24.10.2005

AUFTAKT

Guter Start für BenQ Mobile

Der taiwanesische Handyhersteller BenQ will nach der Übernahme der Siemens-Handysparte den Absatz über die Mobilfunkbetreiber ausbauen.

"Wir sind sehr zufrieden mit den Gesprächen mit den Mobilfunkanbietern", sagte BenQ-Mobile-Chef Clemens Joos am Montag auf der Computermesse Systems in München.

Das Auftragsvolumen habe sich zwischen Juli und September gegenüber dem Vorquartal verdoppelt. Anbieter wie T-Mobile und Vodafone hatten ihre Bestellungen bei der ehemaligen Siemenssparte wegen der unsicheren Lage zuvor zurückgefahren.

Zusätzliche Kompetenzen

Es gebe bestimmte Segmente auf dem Markt, die das Unternehmen sehr gut abdecken könne. "Wir haben von Siemens ein Erbe bei den qualitätssensitiven Kunden", sagte Joos. Hinzu würden die Kompetenzen von BenQ kommen, die vor allem in Multimedia-Anwendungen wie MP3- Musikplayern und Kamerahandys lägen, sowie bei Displays.

Zur Zukunft der Arbeitsplätze an den ehemals zu Siemens gehörenden Handystandorten sagte Joos, bisher stünden Zusagen der Gewerkschaftsseite zur Verlängerung des mit Siemens geschlossenen Ergänzungstarifvertrages noch aus.