BenQ strebt zehn Prozent Marktanteil an
Der taiwanesische Handy-Konzern BenQ will nach der Übernahme der Siemens-Handysparte rasch zur Weltspitze im Markt für Mobiltelefone aufschließen.
"Zehn Prozent Marktanteil sind im Zeitraum von zwei bis drei Jahren erzielbar", so der Chef des neuen Bereichs BenQ Mobile, Clemens Joos, gegenüber der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag".
Priorität sei, das Geschäft auf eine profitable Basis zu stellen, so Joos. Die neue Handymarke "BenQ-Siemens" solle erstmals auf der Computermesse CeBIT im kommenden Jahr erscheinen.
"Wir werden unter dem Markennamen BenQ-Siemens bereits auf der CeBIT deutlich höherwertige Geräte zeigen", sagte Joos. Er gehe davon aus, dass es künftig "eine deutlich bessere Balance hin zu höherpreisigen Geräten" geben werde.
Die Taiwanesen hatten die defizitäre Handy-Sparte von Siemens übernommen, der Elektrokonzern hatte zudem eine Starthilfe von 250 Mio. Euro angekündigt. Seit 1. Oktober hat BenQ Mobile den Geschäftsbetrieb aufgenommen.
Mit teuren Handys in die Gewinnzone
