23.09.2005

JOBABBAU

Paris erhöht Druck auf Hewlett-Packard

Im Tauziehen um die Stellenstreichungen des US-Computerkonzerns Hewlett-Packard [HP] hat die die französische Regierung den Druck erhöht.

Premierminister Dominique de Villepin sagte in einem Interview mit der Wirtschaftszeitung "Les Echos" [Freitag-Ausgabe], es sei "normal", dass das Unternehmen öffentliche Hilfen zurückzahle, wenn der Jobabbau vonstatten gehe wie geplant. "Diejenigen, die öffentliche Hilfen erhalten, müssen die damit verbundenen Verpflichtungen einhalten."

"Wir wollen, dass HP seinen Plan zur Reduzierung der Mitarbeiterzahl nach unten korrigiert", so Villepin weiter. Schließlich sei HP ein Unternehmen, "das gut läuft".