21.09.2005

STELLENABBAU

Jacques Chirac gegen Hewlett-Packard

Die französische Regierung will wegen der massiven Stellenstreichungen beim Computerkonzern Hewlett-Packard die EU-Kommission anrufen. Staatspräsident Jacques Chirac begründete das am Dienstag mit der Tragweite des Plans für ganz Europa.

Österreich fluktuiert natürlich

In Österreich beschäftigt HP 800 Mitarbeiter, genaue Zahlen über den geplanten Abbau liegen bei HP erst Ende des Geschäftsjahrs vor, das für HP am 31.10. endet, erklärte HP-Pressesprecherin Barbara Werwendt der futurezone. Bei HP-Österreich rechne man damit, dass der Personalabbau über die natürliche Fluktuation von zwei bis vier Prozent pro Jahr bewerkstelligt werden könne.

Die Mitarbeiter von HP France haben seit Dienstag allerdings wieder Hoffnung, dass die Stellenstreichungen geringer ausfallen könnten als geplant. Wie die Stadtverwaltung des HP-Standortes Grenoble mitteilte, habe sie bei einem Treffen mit HP-Managern in Palo Alto die Zusicherung für Verhandlungen darüber erhalten.