09.12.2004

FUZO-TEST

Staubsaugen mit Fernbedienung

Zwar finden sich Staubsauger-Roboter nun schon seit geraumer Zeit in den Regalen der großen Elektronikhändler, doch die Verbreitung der modernen Haushaltshilfen ist noch nicht allzu groß.

Grund für die Zurückhaltung der Käufer ist aber weniger putztechnischer Ehrgeiz, als vor allem der hohe Anschaffungspreis - Markengeräte von Electrolux oder Kärcher kosten über 1.000 Euro - der erhoffte Preisverfall ist bisher nicht eingetreten.

Ein günstigerer Kandidat am Saugbot-Sektor ist der "Roomba" der US-Firma iRobot. Im vorjährigen Test von futurezone.ORF.at konnte sich Arbeitsmaschine gegen die teure Konkurrenten gut behaupten.

Pro-Modell mit Fernbedienung

Auch das aktualisierte Roomba-Modell "Pro Elite" musste nun zeigen, was es tatsächlich kann.

Zu den Verbesserungen der Pro-Variante zählt der Punktreinigungsmodus zum Reinigen einer kleinen Stelle und die Fernbedienung, mit der man auch schon mal für sportliche Betätigung bei den Haustieren sorgen kann.

Die Saugtechnik gleicht dem Vorgänger-Modell. Beim Programmstart dreht der Saugbot zuerst immer größere Runden um den Punkt seines Aussetzens, bis er irgendwo anstößt, danach geht es in zufälliger Route durch den Raum [mit bis zu 60 m2 Größe].

Das Arbeitsgeräusch gleicht dem eines herkömmlichen Staubsaugers, der Dreck wird in einer integrierten Staublade aus Plastik gesammelt. Der Akku hält 90 Minuten, aufgrund der geringen Größe des Sammelbehälters empfiehlt sich jedoch nach jedem Raum eine Leerung.