Bodyguards gegen Raubkopien
Weil sich die Studiobosse vor Raubkopien fürchten, haben die Produzenten der neuen Fielding-Verfilmung "Bridget Jones: Am Rande des Wahnsinns" die Sicherheitsmaßnahmen rund um den Film verschärft.
Ein Sprecher des Filmstudios Working Title gab an, dass das Studio davon erfahren habe, dass eine hohe Belohnung für die erste Raubkopie ausgeschrieben wurde.
Meldungen, die besagen, dass die US-Sicherheitsfirma Kroll mit den Schutzmaßnahmen beauftragt wurde, wollte er jedoch nicht bestätigten.
Filmpiraten sollen eine Belohnung von zehn Millionen Dollar für die erste perfekte digitale Kopie des Films ausgesetzt haben. Der Film kommt Mitte November in die Kinos und soll den Erfolg des ersten Teils fortsetzen.
Die Filmindustrie beklagt schon seit längerem Verluste durch Raubkopien aktueller Filme, die mitunter auch vor dem Kinostart übers Netz verbreitet werden. Im Vergleich zum Vorjahresquartal soll sich die Zahl der raubkopierten DVDs heuer mehr als verdreifacht haben.
Filmindustrie startet Info-KampagneTechnik gegen Abfilmen
Filme, die vor dem offiziellen Kinostart im Netz auftauchen, sind meist bei Previews im Kinosaal abgefilmt worden. Um das zu verhindern, setzen die Studio zunehmend auf ausgefeilte Technik.
Das Unternehmen Trakstar hat einen Detektor entwickelt, der neben der Leinwand den Kinosaal abscannt und nach Camcorder-Linsen sucht.
Denn selbst wenn die Kamera noch so gut versteckt ist - die Linse muss auf die Leinwand gerichtet bleiben, um den Film auf Band zu bannen.
Trakstars "Pirate Eye" hat die Größe einer Schuhschachtel und füttert eine Software von Apogen Technologies mit Radardaten. Apogen hat sich auf Militäranwendungen spezialisiert.
Für Trakstar-Chef Gladstone ist das ein expliziter Vorteil: "Sie designen nie ein System, ohne an mögliche Gegenmaßnahmen zu denken. Der Krieg gegen die Piraterie ist ein Schlagabtausch von Maßnahmen und Gegenmaßnahmen".
Mit High-Tech gegen Filmpiraten
