22.05.2003

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Bildquelle: UTA

Weitere Kündigungen bei UTA

Einem Bericht des Magazins "Format" zufolge wird UTA-intern ein Abbau von 100 der 613 UTA-Mitarbeiter befürchtet.

Der Sprecher des Wiener Telekom-Betreibers, Martin Halama, bestätigte auf Anfrage, dass es bei den "Anstrengungen auf der Vertriebs- und Kostenseite nicht ganz ohne Kürzungen gehen" werde.

Auf eine konkrete Zahl wollte sich Halama nicht festlegen. Diese werde am Dienstag vom Vorstand den Mitarbeitern mitgeteilt.

Die Betriebsrätin der UTA, Elisabeth Böhm, dementierte die kolportierte Zahl von 100 Mitarbeitern, die abgebaut werden sollen: "Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen, wir können derzeit absolut keine Zahlen nennen." Eine große Kündigungswelle befürchtet Böhm allerdings nicht.

Keine Kampfmaßnahmen

Böhm betonte weiters, dass es keine Kampfmaßnahmen gegen den geplanten Stellenabbau geben wird: "Es ist unsere Pflicht als Betriebsrat, die Mitarbeiter zu informieren. Aber wir denken nicht im geringsten an Kampfmaßnahmen", so Böhm. Für Montag haben die Betriebsräte zu einer außerordentlichen Betriebsversammlung geladen.

Keine konkreten Angaben wollte Halama zu den mehrfach in Aussicht gestellten Zukäufen machen, diese seien Teil eines Gesamtpaketes, über das noch beraten werde. Anfang April hatte es geheißen, die seit Monaten verfolgten Akquisitionspläne seien weiterhin aufrecht, eine Übernahme werde noch für 2003 angestrebt.

Zu Beginn dieses Jahres hatte das Unternehmen für heuer ein Umsatzplus von sieben Prozent auf 266 Mio. Euro und einen Zuwachs beim Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen [EBITDA] von minus 10,7 auf plus 11,2 Mio. Euro angekündigt.