06.05.2003

BILANZ 2002/03

Bildquelle: fuZo

Rekordergebnis für AT&S

Der börsennotierte österreichische Leiterplattenhersteller AT&S hat das Geschäftsjahr 2002/03 trotz allgemein schlechter Konjunktur mit guten Zahlen beendet.

Der Reingewinn wurde von 1,38 Mio. Euro im Vorjahr auf 8,77 Millionen Euro erhöht, das EBIT legte von 7,53 auf 20,25 Millionen Euro zu. Auch der Umsatz konnte von 274,6 auf 277,5 Millionen Euro erhöht werden.

"Wir haben einen großen Schritt in Richtung Global Player gemacht", meinte AT&S-Chef Willi Dörflinger.

Weitere Einsparungen geplant

Der Markt sei zwar nach wie vor von enormen Überkapazitäten und Preisen, die "fernab jeder betriebswirtschaftlichen Realität sind", geprägt, AT&S habe das jedoch durch "effiziente und schlagkräftige Vertriebsstrukturen"und eine massive Kostenstraffung kompensieren können, so Dörflinger.

So wurden die Kosten um rund 20 Mio. Euro gesenkt. Im laufenden Geschäftsjahr sollen erneut 30 Mio. Euro eingespart werden.

"Dabei geht es tiefer an die Substanz", ergänzte Finanzchef Harald Sommerer. So würden etwa das Controlling genau unter die Lupe genommen und gewisse Prozesse weiter standardisiert.

Kerngeschäft ist Telekom

Die Aktivitäten sind auf drei Geschäftsbereiche - Telekom, Automobilindustrie sowie Industrieelektronik bzw. Medizintechnik - konzentriert.

Der Umsatz soll in den kommenden zwei bis drei Jahren zu 50 Prozent auf Telekom und zu jeweils 25 Prozent auf die anderen Bereiche umverteilt werden.

"Telekom bleibt weiterhin unser Kerngeschäft. Bei einem Umsatzanteil unter 50 Prozent würden wir Marktanteile abgeben müssen", so der AT&S-Chef.