Hoher AT&S-Gewinn erwartet
Deutliche Ergebnissteigerungen sehen Analysten heimischer und deutscher Großbanken im Vorfeld der am Dienstag anstehenden Veröffentlichung der Ergebnisse von AT&S für das Geschäftsjahr 2003/03.
Beim Betriebsergebnis erwarten die Aktienexperten eine Steigerung zum Vorjahr um 164 Prozent auf 19,8 Mio. Euro.
Die Analysten rechnen durchschnittlich mit einem Gewinn je Aktie von 0,31 Euro nach einem positiven Ergebnis pro Anteil von 0,05 Euro. Den Umsatz geben sie dagegen kaum verändert mit 276 nach 274 Mio. Euro 2001/02 an.
Einmaleffekt aus China
Zu beobachten sei ein steigender Margendruck, der von
Handyherstellern auf die Zulieferer ausgeübt werde, so
Raiffeisen-Centrobank-Analyst Mark Kerekes. Weiters würden die
Anlaufkosten des Werkes in China auch im laufenden Geschäftsjahr als
Einmaleffekt das Ergebnis beeinträchtigen.
AT&SDie Bankgesellschaft Berlin berücksichtigte die Anlaufkosten in China in ihren Schätzungen nicht, hieß es. Das Hauptaugenmerk liege auf der Auslastung des Werkes in Schanghai, der Prognose für den Handymarkt und auf der Preisentwicklung, führte Erste-Bank-Analyst Konrad Sveceny aus.
Interessant sei außerdem, wie sich AT&S unter seinen Konkurrenten positionieren könne.
Das Investmenthaus Helaba Trust interessiert vor allem der Ausblick auf die kommenden Quartale. Es sieht AT&S in einem "noch eingetrübten Sektorumfeld als gut positioniert".
