24.04.2003

Q2/2003

Bildquelle: fuZo

Siemens trotz schwacher Zahlen zufrieden

Deutschlands größter Elektrokonzern Siemens will sich mit weiteren Einsparungen gegen Einbrüche bei Umsatz und Auftragseingängen stemmen.

Im abgelaufenen Quartal konnte Siemens den operativen Gewinn der Bereiche entgegen den Analystenerwartungen bei knapp 1,1 Mrd. Euro trotz des rückläufigen Geschäfts stabil halten.

Der Umsatz sank im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2002/03 um 14 Prozent auf 18,2 Mrd. Euro. Der Auftragseingang ging auf 19,1 Mrd. Euro zurück.

Verlustbringer Netzwerk-Sparte

Der Gewinn sank im Quartal von 1,3 Mrd. auf auf 568 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr ging der Überschuss von 1,8 auf knapp 1,1 Mrd. Euro zurück.

"Ich meine, angesichts der schwierigen konjunkturellen Situation können wir trotz des Volumenrückgangs mit den ersten beiden Quartalen insgesamt zufrieden sein", sagte Siemens-Chef Heinrich von Pierer.

Tief in den roten Zahlen steckte im zweiten Quartal als einziger Verlustbringer weiterhin die Netzwerksparte ICN. Der Vorsteuerverlust sank nur leicht von 158 auf 147 Mio. Euro.