UPC aus Provider-Verband ausgetreten
Kabel-TV-Internet-Anbieter verlässt ISPA
Der Internet-Anbieter UPC ist, wie am Samstag bekanntwurde, bereits vor zwei Wochen aus dem österreichischen Branchenverband ISPA (Internet Service Providers Austria) ausgetreten. Das bestätigte ISPA-Vorstandsmitglied Kurt Einzinger gegenüber ORF.at. Über die Gründe des Austritts ist bisher nichts bekannt. Bei UPC war am Samstag für ORF.at niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.
Der Austritt des größten alternativen Internet-Anbieters des Landes dürfte mit der Wahl des ISPA-Vorstands Mitte November zusammenhängen. Damals wurde Andreas Koman (Tele2) zum neuen ISPA-Präsidenten gewählt. Der frühere Präsident Roland Türke kandidierte nicht mehr für die Präsidentschaft, wurde jedoch auch nicht in den Vorstand des Verbandes gewählt.
Der Verbleib der Telekom Austria in der ISPA hänge davon ab, welches Programm der neue ISPA-Vorstand vorlege, sagte TA-Sprecher Martin Bredl gegenüber Heise.
Laut Heise online überlegt auch die Telekom Austria (TA) den Austritt aus dem Branchenverband. Deren Vertreter Wolfgang Schwabl unterlag in der Kampfabstimmung um die ISPA-Präsidentschaft Korman überraschend klar. In der ISPA gibt es seit geraumer Zeit einen Richtungsstreit über den Kurs der Interessenvertretung gegenüber den Branchengrößen TA und UPC.
