10.02.2003

2002

Bildquelle: fuZo

Vivendi Universal steigert Umsatz

Der hoch verschuldete französische Medienkonzern Vivendi Universal hat 2002 seinen Konzernumsatz unter Berücksichtigung verkaufter Unternehmensbereiche um sechs Prozent auf knapp 61 Mrd. Euro gesteigert.

Ohne die im vergangenen Jahr verkauften Konzernteile kommt das Unternehmen auf einen Jahresumsatz von 28,1 Mrd. Euro, was einem Wachstum von elf Prozent entspricht. Wie Vivendi heute mitteilte, sind die Umsatzsteigerungen vor allem auf das gute Geschäft der Telekom- sowie der Medienbranche zurückzuführen.

Im vierten Quartal 2002 erreichte der Umsatz 16,4 Mrd. Euro, ein Plus von einem Prozent. Ohne die verkauften Geschäftsbereiche wuchs der Quartalsumsatz um fünf Prozent auf 8,07 Mrd. Euro.

An der Cegetel-Tochter SFR hält Vivendi seit Jänner 2003 56 Prozent. SFR steigerte den Umsatz im Gesamtjahr um zehn Prozent. Der zweitgrößte Mobilfunkanbieter Frankreichs hat 13,5 Mio. Kunden und einen Marktanteil von 35,1 Prozent.

Die Musiksparte beendete das vergangene Jahr mit einem Umsatz von 6,3 Mrd. Euro, ein Minus von vier Prozent. Vivendi Universal Entertainment steigerte den Umsatz um 27 Prozent auf 6,3 Mrd. Euro, was hauptsächlich auf die Akquisition von USA Networks zurückzuführen ist.

Die Canal-Plus-Gruppe erhöhte den Jahresumsatz um sechs Prozent auf 4,8 Mrd. Euro. Die Game-Sparte Vivendi Universal Games spielte um 21 Prozent mehr ein als im Jahr davor, nämlich 794 Mio. Euro.