06.02.2003

PROGNOSE

Bildquelle: Nintendo

Nintendo hat noch viel vor

Nintendo-Chef Saturo Iwata hat die Verkaufserwartungen an den neuen Game Boy Advance SP formuliert.

So will der japanische Videospiel- und Konsolenhersteller, beginnend mit dem Japan-Launch am 14. Februar bis Geschäftsjahresende am 31. März, bereits zwei Mio. GBA SP verkaufen. Die Veröffentlichungen des aufpolierten Game Boy Advance in den USA und in Europa finden am 21. bzw. 28. März statt.

Im Lauf des Geschäftsjahrs 2004 sollen nach Prognose von Iwata insgesamt 20 Mio. GBA und GBA SP verkauft werden. Damit hebt Iwata das ursprüngliche Ziel um fünf Mio. Units an.

Nokia greift Nintendo an

Mit einer deutlichen Preisreduzierung des Original-GBA eine nicht unrealistische Einschätzung, denn in Europa hat der GBA noch viel Potenzial. Im nächsten Geschäftsjahr soll zudem mit dem neuen "Pokemon"-Spiel der Hardwareverkauf zusätzlich gesteigert werden.

Analysten werten das Ziel allerdings nur unter der Bedingung als realistisch, wenn auch entsprechende innovative Spiele für die Konsolen entwickelt werden.

Nintendos Marktführerschaft bei Handheld-Spielekonsolen wird erst ab Weihnachten von Nokia in Angriff genommen.

Der finnische Handyhersteller hat am Mittwoch seinen N-Gage offiziell vorgestellt. Das Hybridgerät soll vornehmlich eine mobile Spielekonsole sein, bringt aber auch Videokamera, MP3-Player, FM-Radio und Handyfunktionen mit.