N-Gage kommt zu Weihnachten
In London wurde nun offiziell der N-Gage von Nokia vorgestellt, eine Handheldspielekonsole, mit der auch telefoniert werden kann.
Preise wurde noch keine genannt und wer das gute Stück haben möchte muss sich noch ein wenig gedulden. Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft, also im vierten Quartal diesen Jahres, soll das Hybridgerät erst käuflich sein.
Pekka Rantala, Marketingvizepräsident der Handyunit von Nokia, sagte, dass der Verkaufspreis von der Unterstützung für den N-Gage von Seiten der Provider und Gameentwickler abhängig ist. Die Zeit zwischen der heutigen Präsentation und dem endgültigen Verkaufsstart nannte er eine Chance für Provider und Gameentwickler um "gute Inhalte" zu entwickeln. T-Mobile hat bereits angekündigt, das Gerät anzubieten.
Die bekannten Daten
Der N-Gage ist halbmondförmig, misst 132 mal 52 Millimeter und
ist 25 Millimeter dick. Er hat ein Aktiv Matrix Display [4,096
Farben] und eine Videokamera, die natürlich auch Standbilder
schießen kann. Verbindungen zu anderen Spielern werden über GSM
aufgebaut. Optisch ähnelt Nokias Gerät dem Gameboy von Nintendo,
dessen erklärter Konkurrent es auch sein will.
Warten auf den WunderwuzziSpiele von Sega, Activision und Eidos
Bei der Präsentation stellte Nokia auch seine Softwarepartner vor: Sega, Eidos, Activision, THQ und Taito. Dass Nokia erklärtermaßen auch selbst Spiele anbieten will, gilt allgemein als Schritt in Richtung eines Schwenks in der strategischen Ausrichtung des Unternehmens.
Die Spiele werden auf eigenen Speicherkarten ausgeliefert wie sie auch in PDAs und Digitalkameras verwendet werden. Bis jetzt wurde ein Vertrag über zehn Spiele unterzeichnet. Gezeigt konnten allerdings noch keine werden, da sie noch in der Entwicklung sind.
Vorrangig soll das Gerät laut Nokia zwar zum Spielen sein, aber auch für die mobile Kommunikation ist es einsetzbar. SMS, Internetzugang via GPRS, Bluetooth, FM-Radio, MP3-Player und die Videokamera komplettieren das Angebot des Hybridgeräts.
