Warten auf den Wunderwuzzi
"Es ist ein globales Produkt" sagte Kari Tuutti, Vizepräsident von Nokia am Dienstag Abend schlicht. Sonst sagte er recht wenig, weil die Präsentation des von der Branche mit Spannung erwarteten Produkts, erst heute, Mittwoch Abend, in London ist.
Als besonders großes Geschäftsgeheimnis gelten Gewicht, vor allem aber Preis und Distribution des guten Stücks.
Wenn auch die Präsentation erst bevorsteht, gab es doch Einiges schon vorab zu erfahren. Wie der Communicator
Ein paar technische Details
The N-Gage is halbmondförmig, misst 132 mal 52 Millimeter ist 25 Millimeter dick. Es hat ein Aktiv Matrix Display [4,096 Farben], eine Videokamera, die natürlich auch Standbilder schießen kann, sowie Bluetooth. Verbindungen zu anderen Spielern werden über GSM aufgebaut.
Optisch ähnelt Nokias Gerät dem Gameboy von Nintendo, dessen erklärter Konkurrent es auch sein will.
Eine Vorbericht der fuZo vom NovemberWer die Spiele liefert
Die Spiele für das Hybridgerät aus Online-Spielkonsole und Kamerahandy werden von Sega und Eidos zugeliefert, aber nicht alle.
Dass Nokia erklärtermaßen auch selbst Spiele für anbieten will, gilt allgemein als Schritt in Richtung eines Schwenks in der strategischen Ausrichtung des Unternehmens.
Die Ausweitung der Geschäftsfelder gilt als Indikator für weiter schlechte Aussichten im zentralen Geschäftssegment von Nokia, der Handy-Branche.
Angriff auf die Handheldkonsole
Mit dem N-Game greift Nokia direkt Nintendo an, dessen Erfolg mit
dem Gameboy Advance wohl inspirierend für die Ausstattung der Nokia
Konsolenhandykamera. Seit seiner Einführung 2001 wurden bis Ende
Septmber 2002 weltweit 24 Millionen Stück verkauft.
Neuer Gameboy kommt am 28. März
