04.12.2002

LOST IN SPACE

Bildquelle: fuZo

Pläne für Wiener Sat-Uplink auf Eis gelegt

Als Folge des missglückten Starts des digitalen Astra-1K-Satelliten müssen die Pläne für eine Uplink-Station in Wien bis auf weiteres auf Eis gelegt werden.

Eigentlich sollte die Wiener Sendeanlage Anfang 2003 errichtet werden und von einem "in Wien und europaweit tätigen Kabelnetzbetreiber" gemanagt werden.

Sie hätte Radio- und TV-Programme zum 1K-Satelliten senden sollen. Der Anbieter hätte seine Inhalte so europaweit vertreiben können.

Astra-Vertriebsbüro

Wien war für den Uplink-Standort gewählt worden, da die Zuleitungskosten aus Osteuropa niedriger gewesen wären als zu den bestehenden Anlagen in Luxemburg.

Der [gemessen an der Zahl der Satelliten] weltgrößte Satellitenbetreiber SES Astra hatte gehofft, einige Lokal- und Regionalsender oder Spartensender als Kunden gewinnen zu können, zumal die österreichischen Haushalte bei der Versorgung mit Satellitenanlagen internationale Spitzenwerte aufweisen.

Ob das Astra-Vertriebsbüro, das vorrangig die Kapazitäten des 1K in Zentral- und Osteuropa, aber auch in Österreich selbst hätte vermarkten sollen, nächstes Jahr dennoch errichtet wird, ist noch unklar.