27.11.2002

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Bildquelle: fuZo

Astra 1K in höhere Umlaufbahn gehievt

Der nach einem Fehlstart im All verirrte größte bisher gebaute zivile Kommunikationssatellit Astra 1K konnte am Mittwoch auf eine etwas höhere Umlaufbahn manövriert werden.

Wie die russischen Raumfahrtbehörden mitteilten, ist es der Betreiberfirma SES Global gelungen, den fünf Tonnen schweren Satelliten mit Hilfe der Manövrierraketen auf eine 300 Kilometer hohe Umlaufbahn zu bringen. In den nächsten Tagen soll eine 600 Kilometer hohe Umlaufbahn erreicht werden.

Viel zu niedrige Umlaufbahn

Nach dem Start vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan hatte der Satellit lediglich eine Umlaufbahn in 180 Kilometer Höhe statt der vorgesehenen 36.000 Kilometer erreicht.

Grund dafür war ein Fehler bei der Zündung des Antriebsblocks, der den Satelliten zu früh ausgesetzt hatte.

Der Satellit sollte auf der Astra-Orbitalposition 19,2° Ost zum Einsatz kommen. Der Footprint des Astra 1K sollte einerseits Osteuropa "bis hinter Moskau", andererseits den spanischen Raum umfassen. Bis zu 112 Fernsehkanäle vor allem in Mittel- und Osteuropa sollten übertragen werden.