27.06.2002

FINANZEN

Bildquelle: ORF.at / AP

Kreditschutzverband zu Cybertron

Der Ausgleich des Telekomanbieters Cybertron ist nach Aussagen des Kreditschutzverbands von 1870 [KSV] heuer nach Libro die bisher zweitgrößte Firmeninsolvenz. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 107 Mitarbeiter.

Das Frühwarnsystem ist bereits aktiviert worden. Wie viele Dienstnehmer beim Arbeitsmarktservice [AMS] zur Kündigung vorsorglich angemeldet wurden, ist noch offen.

Mindestquote von 40 Prozent

Den Geschäftsbetrieb wolle der alternative Telekombetreibers weiter führen. Teilbereiche, so der KSV, müssten jedoch eingeschränkt oder still gelegt werden.

Laut KSV bietet Cybertron den Gläubigern eine Mindestquote von 40 Prozent, zahlbar innerhalb von zwei Jahren ab Annahme.

Die Finanzierung des Ausgleichs soll zum Teil aus Erlösen des Fortbetriebs erwirtschaftet werden, teilweise aus der Verwertung nicht benötigter Vermögensgegenstände [vor allem Beteiligungen]. Später sei auch die Zufuhr von Eigenmitteln geplant, berichtet der KSV.